Olaf Schubert und die fliegende Eierschecke

3sat zeigt ab Montag, 25. November, vier neue Folgen „Olaf TV“. Darin erklärt Olaf Schubert aus seinem frisch renovierten Wohnzimmer die Welt im allgemeinen und in jeder Folge seine Sicht auf ein spezielles Thema: Humor, Musik, Physik und Kunst. Mit dabei sind die besten Freunde des sächselnden „Wunders im Pullunder“ – Bert Stephan, Jochen M. Barkas und Klaus Magnet sowie die stets hilfreiche Praktikantin Solveig.

In der ersten Folge am Montag, 25. November, 21.00 Uhr, geht es um das Thema Humor. Das reicht von der theoretischen Erörterung bis zur Tortenschlacht und führt zu der Frage: Darf man als Veganer mit einer Eierschecke werfen? Und als Atheist mit einem Christstollen? Selbst bei der Tortenschlacht bleibt Olaf Schubert politisch korrekt und berücksichtigt moralische Vorbehalte sowie Laktose- und Weizenunverträglichkeiten.

Für Folge zwei zum Thema Musik am Montag, 2. Dezember, 21.00 Uhr verwandelt Olaf sein Wohnzimmer in ein Casting-Studio: Der Berliner Kultrapper MC Fitti („30 Grad“) tritt gegen einen Schlagersänger, eine klassische Liedsängerin und den Kinderchor des Musikvereins Bannewitz an. Zum Schluss singen alle gemeinsam „Wi a se wöld, wi a se tschildrins“, ein bewegender Moment in der Welt der Musik.

In der dritten Folge am Montag, 2. Dezember, 21.30 Uhr, macht sich Olaf Schubert für die Physik stark, denn er ist überzeugt, dass die Chemie bisher nur Schaden angerichtet hat: Man denke an Doping, Chemiewaffen und Geschmacksverstärker. Um diese Behauptung zu untermauern, engagiert er echte Physiker, die live in seinem Wohnzimmer gewagte Experimente durchführen.

In der vierten Folge am Montag, 9. Dezember, 21.00 Uhr, schaut Olaf Schubert auf Kunst in all ihren Facetten – inklusive Kunstrasen und Kunstleder. Welche Inspiration geht von Raffaels Sixtinischer Madonna aus, fragt Schubert. Was bedeutet der „Alte Mann“ in der Kunst? Und wie lässt sich das seit der frühbarocken Kammermusik in Vergessenheit geratene Instrument E-Drums zu neuem Leben erwecken?

Studio Hamburg als Theaterbühne

Studio Hamburg und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg gehen gemeinsame Wege: Die nächste Theater-Premiere, Martin Crimps radikale Neufassung von Euripides, „Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino“ wird am Sonntag, 24. November 2013 in den Ateliers 9/10 auf dem Studio Hamburg Gelände in Tonndorf gefeiert. In der Uraufführung der britischen Regisseurin Katie Mitchell holen zwölf rätselhafte junge Frauen die bekannten Figuren aus dem gewalttätigen Mythos der Vergangenheit in die Gegenwart.

Zu den Vorstellungen wird ein Shuttleservice mit Reisebussen zwischen dem Schauspielhaus und Studio Hamburg eingerichtet. Abfahrt jeweils 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn vor dem Haupteingang des Schauspielhauses (Kirchenallee). Rückfahrt ca. 20 Minuten nach Vorstellungsende zurück zum Schauspielhaus. Die Abendkasse in der Spielstätte Atelier A 9/10 öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Zusätzlich ist eine Abendkasse im Schauspielhaus geöffnet. „Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino“ ist die erste Inszenierung des Deutschen Schauspielhauses, die bei Studio Hamburg über die Bühne geht. „Wir freuen uns sehr, Theaterkollegen auf dem Gelände zu haben, die uns als Film- und TV-Dienstleister naturgemäß sehr nahe stehen. Ebenso spannend ist es für uns, ein Theaterpublikum dort begrüßen zu können, wo Zuschauer sonst Fernsehshows verfolgen“, sagt Manuel Tanduo, Studioleiter Studio Hamburg Atelier.

Anlass für die Zusammenarbeit sind die Renovierungsarbeiten des Hauses an der Kirchenallee. Durch Bauverzögerungen setzt sich die Kooperation auch fort: Die Produktionen „Der Sturm“ (Premiere am 23. Januar 2014 im Schauspielhaus) und „Die Ballade vom Fliegendem Holländer“ (Premiere am 8. Februar 2014 im Schauspielhaus) proben ebenfalls auf dem Gelände von Studio Hamburg. Die Previews der beiden Inszenierungen werden in den Studios gezeigt. Weitere Infos unter www.schauspielhaus.de.

Süß! Baby rutscht auf Eis aus

Es ist ein Baby, es ist rosa, es ist flauschig und tapst auf einer Eispfütze herum. Ob da eine Eislaufmutter die Finger im Spiel hat?