Hausgemachter 4-Kilo-Böller ist nichts für Silvester

Wem die Supermarkt-Knallfrösche an Silvester akustisch zu armselig sind, der kann womöglich dieser Eigenkreation etwas abgewinnen.

Eurovision Song Contest 2014: Adel Tawil sucht junge Talente

Die Suche nach dem deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2014 startet: Der Musiker und Sänger Adel Tawil ruft junge Künstlerinnen und Künstler dazu auf, sich per Youtube für den deutschen Vorentscheid „Eurovision Song Contest 2014 – unser Song für Dänemark“ zu bewerben. Solokünstler und Bands können sich ab Montag, 25. November, um 15.00 Uhr mit ihrem YouTube-Video auf www.Unser-Song-fuer-Daenemark.de bewerben – entweder singen sie eine eigene Komposition oder interpretieren einen Lieblingssong.

Eurovision Song Contest 2014: Adel Tawil sucht junge Talente für Deutschland © NDR/Universal Music/Olaf Heine
Eurovision Song Contest 2014: Adel Tawil sucht junge Talente für Deutschland
© NDR/Universal Music/Olaf Heine

Die Sendungen

Die besten Bewerberinnen und Bewerber bekommen die Chance, am 27. Februar 2014 in einem Clubkonzert im Hamburger Edelfettwerk auf der Bühne zu stehen. Das Clubkonzert wird live im NDR Fernsehen sowie auf zahlreichen Internet-Plattformen wie eurovision.de und eurovision.tv übertragen. Am Ende des Konzerts steht fest, welcher Act eine Wildcard für den deutschen Vorentscheid bekommt – die TV-Zuschauerinnen und Zuschauer stimmen ab.

Im Vorentscheid „Eurovision Song Contest 2014 – Unser Song für Dänemark“ am 13. März bestimmt das Fernsehpublikum, wer Deutschland beim ESC 2014 in Kopenhagen vertreten wird. Insgesamt acht Acts werden in der Kölner Lanxess Arena vor 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im Saal und Millionen Fernsehzuschauern live im Ersten auftreten. Jede Künstlerin/jeder Künstler braucht zwei Songs für die Show. Wer außer dem per Youtube gefundenen Talent dabei ist, wird der NDR Mitte Dezember bekanntgeben.

Das Erste überträgt das ESC-Finale, die größte Live-Musikshow der Welt, am 10. Mai.

Die Regeln

Beim ESC dürfen maximal sechs Personen auf der Bühne stehen. Am Tag des Finales am 10. Mai 2014 müssen die Teilnehmer ihr 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Songs – maximale Länge: drei Minuten – dürfen erst nach dem 1. September 2013 veröffentlicht worden sein.

Die Wildcard

Für den Fall, dass die Fernsehzuschauer die Wildcard einem jungen Talent geben, das beim Clubkonzert ohne eigene Komposition angetreten ist, sucht der NDR in Zusammenarbeit mit Plattenlabels, Produzententeams und Musikverlagen national und international nach geeigneten Songs.

Adel Tawil kann über eine nahezu zwanzigjährige Karriere als Songwriter, Produzent, Musiker und Sänger zurückblicken. Gemeinsam mit seiner Duo-Partnerin Annette Humpe verkaufte Tawil alleine mit ihrer gemeinsamen Band Ich + Ich bis zum heutigen Tag mehr als drei Millionen Tonträger. Mit über 1,6 Millionen verkauften Tonträgern und drei Platin-Singles in direkter Folge haben Ich + Ich mit „Vom selben Stern“ zudem das erfolgreichste deutsche Pop-Album der Jetztzeit produziert. Adel Tawil wurde des weiteren mehrfach mit dem Echo, zweimalig mit dem Deutschen Musikautorenpreis, zwei Mal mit der Goldenen Stimmgabel und einmal mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. In der dritten Novemberwoche ist Adel Tawil mit seinem Debütalbum „Lieder“ von null auf Platz 4 der deutschen Media-Control-Charts eingestiegen. Die gleichnamige Single „Lieder“ ist derzeit der erfolgreichste und am meisten gespielte deutschsprachige Song im Radio.

Adel Tawil: „Ich freue mich sehr, dass jungen Talenten die Möglichkeit gegeben wird, am Eurovision Song Contest 2014 teilzunehmen, und bin schon jetzt gespannt auf die hoffentlich vielen Bewerbungen, tollen Videobeiträge und bisher unentdeckt gebliebenen Bands und Solokünstler. Die Wildcard ist eine großartige Möglichkeit, um beim deutschen ESC-Vorentscheid ‚Unser Song für Dänemark‘ aufzutreten und sich somit einem Millionenpublikum präsentieren zu können.“

Thomas Schreiber, ARD-Unterhaltungskoordinator: „Wir freuen uns, dass es nun auch offiziell losgeht. Hinter den Kulissen arbeiten wir in unserem ESC-Team seit April am deutschen Vorentscheid 2014. So wie beispielsweise für Max Mutzke, Lena und Roman Lob soll der Eurovision Song Contest auch weiterhin ein Sprungbrett für junge Talente bleiben. Deshalb bin ich Adel Tawil sehr dankbar für seine Unterstützung unserer Youtube-Aktion. Parallel arbeiten einige der erfolgreichsten und vielversprechendsten deutschen Künstler an ihren Songs für unsere Show am 13. März in der Kölner Lanxess Arena: Das Teilnehmerfeld verspricht, sehr spannend zu werden.“

Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie bei www.Unser-Song-fuer-Daenemark.de, zum ESC bei eurovision.de.

Duftende Plätzchen und Die Geschichte von dem kleinen Reiskorn

Plätzchenduft erfüllte die Küche des städtischen SOS-Kinderdorfs Gera. Fröhliche Kindergesichter erstrahlten im warmen Kerzenlicht. Gebannt lauschten die Zwei- bis Achtjährigen der Erzählung aus dem neu erschienenen Buch „Die Geschichte vom kleinen Reiskorn“: Julia Scharf hat gestern den Advent im ersten SOS-Kinderdorf Thüringens eingeläutet. Die Schirmherrin war nun zum zweiten Mal in Gera zu Besuch. Bereits bei der Eröffnung im September feierte die sympathische ARD-Sportmoderatorin die Einweihung des ehemaligen Gehöfts.

Duftende Plätzchen und Die Geschichte von dem kleinen Reiskorn / Die Kinder im SOS-Kinderdorf Gera stimmten sich gemeinsam mit ÙARD-Moderatorin und Schirmherrin Julia Scharf auf die Adventszeit ein © SOS-Kinderdorf/Candy Welz
Duftende Plätzchen und Die Geschichte von dem kleinen Reiskorn / Die Kinder im SOS-Kinderdorf Gera stimmten sich gemeinsam mit ÙARD-Moderatorin und Schirmherrin Julia Scharf auf die Adventszeit ein
© SOS-Kinderdorf/Candy Welz

Inzwischen haben die ersten sechs kleinen Geraer Bewohner die gemütlichen Zimmer bezogen. „Es ist schön zu sehen, dass die wunderbaren Räume nun mit Leben gefüllt sind. Die Kinder fühlen sich wohl, das sieht man ihnen an“, schwärmt die gebürtige Geraerin. Auch Einrichtungsleiterin Katrin Berthold freut sich über ihre Schützlinge: „Ich bin froh, dass die Kinder hier ein neues Zuhause haben. Bei uns finden sie die Geborgenheit, Unterstützung und individuelle Förderung, die sie für ein Leben voller Perspektiven brauchen.“

Leuchtende Augen und helfende Hände in der Weihnachtsbäckerei

„Ich bin schon ganz gespannt auf Julia. Und auf die leckeren Plätzchen!“, freut sich die sechsjährige Luisa. „Und auf die Geschichte von SOS-Kinderdorf!“, ruft der vier Jahre alte Marc frech dazwischen. Als Julia Scharf tatsächlich da ist, sind die Kinder schon ganz aufgeregt. Die Schirmherrin begrüßt die Kleinen herzlich und widmet sich auch gleich dem vorbereiteten Teig. Beim Ausstechen der Formen sind die Knirpse ganz in ihrem Element und gehen der Hobbybäckerin begeistert zur Hand. Während die Vanillekipferl und Butterplätzchen im Ofen ihren verlockenden Duft verströmen, liest Julia Scharf ihnen „Die Geschichte vom kleinen Reiskorn“ von Schauspieler und SOS-Kinderdorf Botschafter Dirk Böhling vor. Aus dem schön illustrierten Buch erfahren sie, wie die SOS-Kinderdörfer in die Welt kamen.

Geborgenheit und Liebe: das größte Weihnachtsglück

Endlich ist es dann soweit: Das feine Gebäck kann aus dem Ofen! Staunend stehen die Leckermäulchen davor. Julia Scharf, selbst Mutter einer kleinen Tochter, achtet darauf, dass sie sich weder Hände noch Zunge verbrennen. Als kleines „Betthupferl“ darf sich jeder einen Keks mit einem Glas Milch nehmen. Und zum Abschied verteilt Julia Scharf noch eine kuschelige Überraschung. „Diese glücklichen Gesichter zu sehen – das ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Da ich hier geboren bin, möchte ich gerne Kinder, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat, von Beginn an unterstützen und begleiten. Dass sie nun Weihnachten in einer geborgenen und liebevollen Umgebung feiern können, freut mich umso mehr“, lächelt sie und verspricht, bald wieder zu kommen.

Über SOS-Kinderdorf Gera

Träger des SOS-Kinderdorfs Gera ist der SOS-Kinderdorf e.V., der sich seit fast 60 Jahren stark macht für die Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Kindern. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen vernachlässigte Mädchen und Jungen sowie benachteiligte Familien. Neben den SOS-Kinderdörfern sind in Deutschland und der ganzen Welt über die Jahre viele weitere SOS-Angebote entstanden: SOS-Kinder- und Jugendhilfen, SOS-Ausbildungszentren, SOS-Beratungszentren, SOS-Mütterzentren, SOS-Dorfgemeinschaften, SOS-Mehrgenerationenhäuser. Mehr Informationen unter www.sos-kinderdorf.de