Tim Mälzer vs. Frank Rosin: Wer muss die erste Niederlage einstecken?

Der Kampf der Koch-Coaches geht weiter! In der ersten Folge von „The Taste“ haben Tim Mälzer, Frank Rosin, Alexander Herrmann und Lea Linster bereits wortstark um die besten Kandidaten „gebattelt“. Allen voran Frank Rosin und Tim Mälzer. Jetzt geht der Kampf der Köche in die nächste Runde: In der zweiten Folge von „The Taste“ am Mittwoch (20.11., 20.15 Uhr) geht es für die Spitzenköche ums Eingemachte. Denn ab sofort fungieren die Vier als Coaches für ihre Teams, geben Tipps und kochen bei der ersten Challenge (Team-Challenge) gemeinsam.

Tim Mälzer vs. Frank Rosin © SAT.1/Oliver S.
Tim Mälzer vs. Frank Rosin
© SAT.1/Oliver S.

Darum haben die Coaches auch einiges zu verlieren. Denn bei der anschließenden Solo-Challenge kochen die Kandidaten allein und die Coaches verkosten die Löffel wieder „blind“. Tim Mälzer erklärt: „Wir sind Coaches, die jetzt auch echt verlieren können. Denn wir können uns auch lächerlich machen. Und zwar indem wir Essen analysieren und Essen rausschmeißen, das vielleicht sogar von uns trainiert worden ist. Das heißt, wir erkennen unsere eigene Trainerhandschrift bzw. Coachhandschrift nicht.“

Das Motto diese Woche lautet „Kindheitserinnerungen“ und die Kandidaten kochen Gerichte, die sie an die eigene Jugend erinnern – natürlich auf hohem Niveau. Gastjuror ist Sternekoch Christian Lohse (zwei Sterne) aus dem „Fischers Fritz“ im Regent Hotel Berlin. Er verkostet die Gerichte der Kandidaten ebenfalls blind und entscheidet, wer aus welchem Team nach der Team-Challenge bereits von seinem Coach nach Hause geschickt wird. Insgesamt drei Kandidaten müssen die Show pro Folge verlassen. Welcher Coach verliert am Mittwoch sein erstes Teammitglied? Und wer darf weiter um den Sieg und 100.00 Euro kochen?

Die Teams:

TEAM MÄLZER: Jungkoch Dennis (20) aus Achim bei Hamburg; Hobbyköchin & Journalistin Felicitas (26) aus Hannover; Italo-Argentinierin & „Kochgarage“-Chefin Graciela (56) aus München; Köchin & Catering-Unternehmerin Sabrina (25) aus Markt Indersdorf.

TEAM LINSTER: Französin & Lebenskünstlerin Leila (42) aus München; „Kochhaus“-Rezeptentwickler und gelernter Koch Tolga (38) aus Berlin; Fleischermeisterin Christa (47) aus Nienhagen/Celle; Rentnerin Heidi (69) aus Velbert.

TEAM HERRMANN: Hausfrau Alexandra (41) aus Braunschweig; Ex-Banker & Hobbykoch Arnd (42) aus Königstein; Strategische Planerin & Hobbyköchin Stella (28) aus München; Holzbauer, Hobbykoch & Jäger Gabriel (37) aus München.

TEAM ROSIN: Sous-Chef Felix (26) aus München; Model & Köchin Jamila (27) aus Hamburg; Köchin Diana (29) aus Zürich; Klinik-Koch Oliver (33) aus Niederkassel.

„The Taste“ – mittwochs, 20.15 Uhr in SAT.1

„Parkland“ zum 50. Todestag von John F. Kennedy

Exklusiver kann man Zeitgeschichte nicht ins Fernsehen bringen: ProSieben zeigt das von Tom Hanks produzierte, packende Drama „Parkland“ zum 50. Todestag von John F. Kennedy bereits sechs Wochen nach dem US-Kinostart. Im erstklassigen Cast des Regiedebüts des preisgekrönten Journalisten Peter Landesman überzeugen u. a. Zac Efron, Billy Bob Thornton, Jackie Earle Haley und Paul Giamatti. Sie alle erzählen uns eine der großen nationalen Katastrophen der US-Geschichte aus Blickwinkeln, die wir noch nicht kannten … ProSieben zeigt „Parkland“ am Freitag, 22. November 2013, um 20:15 Uhr als Deutschland-Premiere. Im Anschluss zeigt ProSieben MAXX im zweiten Teil des senderübergreifenden Thementags die brandneue Dokumentation „JFK: The Smoking Gun“ um 22:10 Uhr als Deutschland-Premiere.

"Parkland" / Foto: © 2013 WALLEYE PRODUCTIONS, LLC ALL RIGHTS RESERVED
„Parkland“ / Foto: © 2013 WALLEYE PRODUCTIONS, LLC ALL RIGHTS RESERVED

22. November 1963, 12:38 Uhr. Ein schwer verletzter Patient wird in großer Eile in das Parkland Memorial Hospital in Dallas gebracht. Sein Name ist John F. Kennedy … Wenige Ereignisse der jüngeren Geschichte sind immer wieder in der Ausführlichkeit von Zeitzeugen, Historikern und Filmemachern beleuchtet worden, wie die Umstände der Ermordung des 35. US-Präsidenten durch Lee Harvey Oswald. So hatte Oliver Stone 1991 mit „JFK – Tatort Dallas“ seine hochpolitisierte Sicht auf die umstrittenen Umstände des Attentats geliefert und landete damit einen weltweiten Kinohit.

Die außergewöhnliche Idee für eine erneute dramatisierte Aufarbeitung entstand in einem Gespräch zwischen Hollywood-Star Tom Hanks („Der Soldat James Ryan“), Schauspieler Bill Paxton („Titanic“) und Produzent Gary Goetzman („The Pacific“). Paxton stammt aus Texas und hatte als Achtjähriger Kennedy am Tag seines Todes in Dallas sprechen sehen. So entstand sein lebenslanges Interesse an dem Stoff, bis er bei seinen Recherchen auf das Buch „Four Days in November“ von Vince Bugliosi stieß, das er an Hanks und Goetzman weitergab. Die Produzenten waren so begeistert, dass sie das Buch umgehend zum Projekt für ihre Firma Playtone machten.

Hanks und Goetzman beauftragten den preisgekrönten Journalisten und Autor Peter Landesmann („Trade“) nicht nur mit der Drehbuchentwicklung, sie machten „Parkland“ zu seinem Regiedebüt.

Landesman konzentriert sich in seiner Erzählung auf die zumeist wenig bekannten Charaktere, deren Leben direkt durch die Ereignisse des 22. November 1963 beeinflusst wurden:

– Zac Efron („The Lucky One“) spielt den Jungarzt Dr. Jim Carrico,
der in der Notaufnahme des Parkland Hospital sowohl vergeblich
um das Leben des tödlich verletzten Präsidenten als auch um das
seines Attentäters Oswald kämpft.

– Billy Bob Thornton („Bandits!“) verkörpert Forrest Sorrels, den
Leiter des Secret Service in Dallas, der die Verantwortung für
den Tod Kennedys übernimmt und die ersten Untersuchungen führt.

– Paul Giamatti („Sideways“) spielt den Geschäftsmann und
Hobbyfilmer Abraham Zapruder, der unfreiwillig zum Augenzeugen
des Attentats und zum Erschaffer des bekanntesten Dokuments über
den 22. November 1963 wurde.

„Der Film ist … fesselnd, auf zurückhaltende Weise enthüllend und häufig sehr ergreifend in der Art, wie er die Geschichte neu erzählt, von der wir nur dachten, dass wir sie kennen … Landesman zeigt große Expertise darin, die passenden Momente zu verdichten und zu betonen.“ (Stephen Farber, The Hollywood Reporter)

ProSieben zeigt „Parkland“ am Freitag, 22. November 2013, um 20:15 Uhr als Deutschland-Premiere.

„PARKLAND“

DIRECTED BY

Peter Landesman

WRITTEN BY

Peter Landesman based on the book, Four Days In November, by Vincent Bugliosi

STARRING

James Badge Dale, Mark Duplass, Zac Efron, Jackie Earle Haley, Colin Hanks, David Harbour, Marcia Gay Harden, Ron Livingston, Austin Nichols, Jeremy Strong, Billy Bob Thornton, Jacki Weaver, Tom Welling, and Paul Giamatti

PRODUCED BY

Tom Hanks, Gary Goetzman, Bill Paxton, Nigel Sinclair and Matt Jackson

Wer war der zweite Schütze? Die brandneue, investigative Doku „JFK: The Smoking Gun“ auf ProSieben MAXX

Der Mord an John F. Kennedy mag zwar eine der meistpublizierten Tragödien der Neuzeit sein. Doch die faktische Aufarbeitung des Attentats litt immer an vielen Ungereimtheiten, die letztlich zu einer Unmenge an teilweise kruden Verschwörungstheorien führten.

„JFK: The Smoking Gun“ kommt aufgrund der akribisch innerhalb etlicher Jahre recherchierten, forensischen Einzelheiten des Attentats zu erschütternden Einsichten, die weit von der offiziellen Lesart entfernt sind:

Zwar hatte Oswald tatsächlich auf Kennedy geschossen und ihn ebenso wie Gouverneur Connally getroffen.

Jedoch gab es tatsächlich den häufig vermuteten, zweiten Schützen, der den Präsidenten aus einem völlig anderen Winkel traf – auch wenn er weder ein Attentäter des KGB, der Kubaner oder gar der CIA war.

Er feuerte jedoch aufgrund eines fatalen Fehlers und fügte Kennedy die letztlich tödlichen Kopfverletzungen zu, die nie zum ballistischen Verhalten des Stahlmantelgeschosses passen wollten, das Oswald aus seinem Carcano-Repetierer verschossen hatte.

Der unfreiwillige Todesschütze war Secret Service Agent George Hickey, der als Bodyguard im Begleitfahrzeug hinter dem Präsidentenwagen saß und sein hochmodernes AR-15 Schnellfeuergewehr hochriss, als die ersten Schüsse fielen …

ProSieben MAXX zeigt „JFK: The Smoking Gun“ am Freitag, 22. November 2013, um 22:20 Uhr im Anschluss an die ProSieben-Premiere „Parkland“ (20:15 Uhr) als Deutschland-Premiere.

„Requiem für einen jungen Dichter“

Mit der erschütternden, selten zu erlebenden Klang-Zeit-Raum-Komposition „Requiem für einen jungen Dichter“ von Bernd Alois Zimmermann am 24. November, 20 Uhr, endet die viertägige Biennale für Moderne Musik Frankfurt RheinMain „cresc…“. Ein gigantisches Aufgebot an Spitzenmusikern wird das Publikum im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt in ihre Mitte nehmen: Das hr-Sinfonieorchester, die hr-Bigband, der WDR Rundfunkchor Köln, Sänger der EuropaChorAkademie, der Tschechische Philharmonische Chor Brünn, ein Klangregisseur, Solisten, Sprecher und der Dirigent Matthias Pintscher. Zuvor, um 19.05 Uhr, gibt es im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt eine Werkeinführung. hr2-kultur sendet das Konzert am 12. Januar 2014, 20.05 Uhr.

Der Dirigent Matthias Pintscher Foto: hr/Andrea Medici
Der Dirigent Matthias Pintscher
Foto: hr/Andrea Medici

Das Requiem gilt als Schlüsselwerk der Moderne und ist gleichzeitig ein zeitloser Appell an die Menschheit. Anlässlich der Uraufführung des Werkes im Jahr 1969 äußerte der Dirigent Michael Gielen: „Das ,Requiem für einen jungen Dichter‘ ist ein flammender Protest gegen das, was der Mensch dem Menschen antut …“ Es ist ein wahrer Fundus an Gefühlen und Reflexionen. Düsenjäger-Geheul und Textfragmente Mao Zedongs gehören genauso dazu wie musikalische Zitate aus ›Hey Jude‹ oder dem Free Jazz. Zimmermanns Vision von der Kugelgestalt der Zeit wird räumlich erfahrbar, auf verschiedenen Ebenen wird zeitlich gebundenes Geschehen (zwischen 1920 und 1970) gleichzeitig erlebbar. Sein „pluralistisches Kompositionsverfahren“, wie er es nannte, stellt hohe Anforderungen an alle beteiligten Musiker, aber auch an das Publikum. Bernd Alois Zimmermann nahm sich 1970 das Leben. In sein 1969 fertig gestelltes Requiem integriert er ganz bewusst Worte von Dichtern wie Wladimir Majakowski oder Konrad Bayer, die ebenfalls den Freitod gewählt hatten. Dabei ist das Requiem Zeugnis seiner engen Verbundenheit mit dem Leben und der Gesellschaft.

Bernd Alois Zimmermanns Werk im Fokus des Festivals

Zimmermanns Musik ist ein Amalgam, die Collage ein herausragendes Stilmittel. Unterschiedlichste Zeitstränge werden verwoben. Gebrauchsmusik, Jazz, serielle Musik, komplexe Formen finden sich bei Zimmermann in einem großen Ganzen. Bereits im Eröffnungskonzert am 21. November präsentiert das Ensemble Modern ein weiteres Hauptwerk des Komponisten: „Musique pour les soupers du Roi Ubu“. Dazu finden sich zwölf Uraufführungen junger Komponisten, die Zimmermanns Werk, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterwerke, ein Liedrezital, eine Tanzperformance, ein Live-Remix, ein Live-Hörspiel und unterschiedlichste Education-Projekte.

Die Träger des Festivals cresc…

Veranstalter von cresc… sind das Ensemble Modern und das hr-Sinfonieorchester in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt und der Alten Oper Frankfurt und in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Darmstadt, dem Institut für zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Ermöglicht wird die Biennale durch die Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und weitere Projektpartner.

Kurzübersicht:
cresc… Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main

21.–24. November 2013
Musik und Zeit – Bernd Alois Zimmermann

Interpreten:
Arditti Quartet, Alarm Will Sound, Ensemble Modern, Tony Arnold, EuropaChorAkademie, Hélène Fauchère, Reinhold Friedrich, Gebrüder Teichmann, Christian Hommel, hr-Bigband, hr-Sinfonieorchester, IEMA-Ensemble, Johannes Kalitzke, Brad Lubman, Leigh Melrose, Marisol Montalvo, Christiane Oelze, Franck Ollu, Matthias Pintscher, Eric Schneider, Karl-Heinz Steffens, Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn, WDR Rundfunkchor Köln.

Bernd Alois Zimmermann:
Musique pour les soupers du Roi Ubu, Présence, Requiem für einen jungen Dichter, Suite aus Das Gelb und das Grün, Sinfonie in einem Satz, Trompetenkonzert Nobody knows de trouble I see, Oboenkonzert, Kammermusikwerke und Lieder.

Uraufführungen:
Fünf Auftragswerke des Internationalen Kompositionsseminars von Martin Grütter, Daniel Moreira, Evis Sammoutis, Lu Wang und Karin Wetzel und neue Werke von Sian Friar, Beat Furrer, Markus Hechtle, Hanspeter Kyburz, Michael Obst zum 10. Jubiläum der Internationalen Ensemble Modern Akademie und Vito Žuraj.

sowie Kompositionen von:
John Adams, Mark Andre, Leonard Bernstein, Morton Feldman, Arnulf Herrmann, Payton MacDonald, Olivier Messiaen, Conlon Nancarrow, Wolfgang Rihm und Anton Webern.

Jugendprojekte:
KulturTagJahr der Altana Kulturstiftung und Kinderkonzerte in der Alten Oper Frankfurt

Veranstaltungsorte:
Alte Oper Frankfurt, Frankfurt, Opernplatz
hr-Sendesaal, Hessischer Rundfunk, Frankfurt, Bertramstraße 8
Frankfurt LAB, Frankfurt, Schmidtstraße 12
saasfee*pavillon, Frankfurt, Bleichstraße 64
Staatstheater Darmstadt, Darmstadt, Georg-Büchner-Platz 1

Das genaue Programm finden Sie unter:
www.cresc-biennale.de

Eintrittskarten:
Festivalpass 110 Euro (ermäßigt 70 Euro)
Einzelkarten für 8 bis 25 Euro (Ermäßigung möglich)
Tickets online unter www.hr-ticketcenter.de und www.frankfurt-ticket.de, www.staatstheater-darmstadt.de sowie anderen Vorverkaufsstellen.