Die Schauspielerin Michelle Pfeiffer, 55, lebt vegan. Dem Magazin NEON sagte sie: „Ich bin im Lauf der vergangenen Jahrzehnte Vegetarierin und dann Veganerin geworden.“ Ihre Entscheidung sei eher eine gesundheitliche als eine ethische.
So bewusst hat sie sich nicht immer ernährt. „Zigaretten, Kaffee und Coca-Cola waren meine Hauptnahrungsmittel, als ich ein Teenager war. Ich habe an einer Supermarktkasse gearbeitet und wusste nicht so recht, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Aber wenn man jung ist, verzeiht einem der Körper so manches – auch eine miese Ernährung.“
Ihre Kinder bekommen von ihr trotzdem Fleisch. „Meinen Kindern muss ich mit veganer Ernährung nicht kommen. Die rollen regelmäßig mit den Augen, wenn ihre Mutter in der Küche wieder etwas Neues ausprobiert. Ich versuche aber, unideologisch zu sein: Wenn mein Sohn in den Ferien von der Uni zu Besuch kommt, haue ich ihm ein Steak in die Pfanne oder brate ihm ein Hühnchen.“
Im Jahre 1959 stehen zwei grundverschiedene Männer auf beiden Seiten der Weltkugel am Wendepunkt ihres Lebens: Der eine bereitet sich in Washington D.C. auf seine Präsidentschaftskandidatur vor – der andere verzichtet in der US-Botschaft von Moskau auf seine amerikanische Staatsbürgerschaft und nimmt die russische an. In den Folgejahren verflechten sich die Schicksale von John F. Kennedy und Lee Harvey Oswald immer weiter, bis sie bei einem der denkwürdigsten Ereignisse der US-Geschichte aufeinanderprallen: dem Attentat auf JFK.
Am 22. November um 21.05 Uhr, exakt 50 Jahre nach den Schüssen am Dealey Plaza im texanischen Dallas, präsentieren der National Geographic Channel und Ridley Scott mit der deutschen TV-Premiere von „Killing Kennedy“ eine neue Sichtweise auf das Attentat und auf die Umstände, die dazu geführt haben. Das Doku-Drama in Kino-Optik startet parallel in 171 Ländern und in 48 Sprachen. Der US-Premiere folgten in den USA 3,4 Millionen Zuschauer – „Killing Kennedy“ ist damit das erfolgreichste Programm der Sendergeschichte.
„Killing Kennedy“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Bill O’Reilly. In der Rolle des John F. Kennedy ist Schauspieler Rob Lowe („The West Wing“) zu sehen. Sein Gegenüber Lee Harvey Oswald wird von Will Rothhaar verkörpert. An der Seite der beiden Männer stehen Ginnifer Goodwin („Once Upon A Time“) als Jacqueline Kennedy und Michelle Trachtenberg („Buffy“, „Gossip Girl“) als Marina Oswald. Bereits am 17. November um 20.15 Uhr präsentiert National Geographic die Dokumentation „JFK – Weg einer Ikone“ („JFK – Seven Days That Made A President“). Am 18. November folgt um 20.15 Uhr die Dokumentation „JFK – Ein Tag verändert die Welt“ („JFK – The Day That Changed Everything“). Beide Sendungen zeigt National Geographic ebenfalls als deutsche TV-Premiere.
Sendehinweise
"JFK - Weg einer Ikone", am 17. November um 20.15 Uhr
"JFK - Ein Tag verändert die Welt", am 18. November um 20.15
"Killing Kennedy", am 22. November um 21.05 Uhr
Derzeit entsteht für das ZDF in Berlin und Umgebung das Kiez-Drama „Der Pfarrer und das Mädchen“ mit Rainer Hunold, Henry Hübchen, Maja Maranow und Katja Flint. Regie führt Maris Pfeiffer nach einem Drehbuch von Annika Tepelmann. In weiteren Rollen sind Julia Krynke, Maria Mägdefrau, Nicole-Mercedes Müller und Max Urlacher zu sehen.
Der katholische Pfarrer Thomas (Rainer Hunold) kehrt nach vielen Jahren in Afrika zurück in seinen Kiez in Berlin-Wedding, in dem er als Jugendlicher eine wilde Zeit als Kleinkrimineller hatte. Jetzt will er die marode Gemeinde St. Joseph wieder aufbauen. Gleich nach seiner Ankunft trifft er in der abgeschlossenen Kirche auf die 15-jährige Tessa (Nicole-Mercedes Müller), die dort heimlich übernachtet. Es kommt zu einer Auseinandersetzung mit dem schnoddrig auftretenden Mädchen, das etwas zu verbergen hat.
Am nächsten Tag steht Thomas‘ alter Freund Max Polke (Henry Hübchen) vor der Tür. Mit Polke verbindet Thomas ein ungelöster Konflikt aus der kleinkriminellen Jugendzeit. Polke ist mittlerweile ein reicher Mann, verheiratet mit einer attraktiven und gebildeten Frau (Maja Maranow). Den Kiez regiert er wie ein Pate. Den alten Konflikt hat er scheinbar vergessen, er will seinem Freund bei der Renovierung der Kirche helfen.
Da Tessa mit der Zeit Vertrauen zu Thomas fasst, erfährt dieser, dass sie schwanger ist und auf Wunsch der Mutter (Julia Krynke) abtreiben soll. Thomas‘ Jugendfreundin Doreen (Katja Flint) unterstützt diese Haltung. Verschlimmert wird Thomas‘ Konflikt als katholischer Pfarrer, als er erfährt, wie Polke und dessen Sippe in den Fall verstrickt sind. Tessa wurde auf einer Party im Jugendclub vergewaltigt. Das Mädchen ist zunehmend verzweifelt. Thomas steckt in kaum lösbaren Schwierigkeiten.
Produziert wird „Der Pfarrer und das Mädchen“ von der UFA FICTION, Produzent ist Joachim Kosack, Producerin Michaela Nix. Die Redaktion im ZDF hat Günther van Endert. Gedreht wird voraussichtlich bis zum 12. Dezember 2013. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.