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Kool & the Gang erhalten den Preis für das „Lebenswerk Musik“

Kool & the Gang gehören mit mehr als 70 Millionen verkaufter Alben, 31 Gold- und Platinauszeichnungen sowie einmal Doppel-Platin zu den erfolgreichsten Bands der Welt. An den „funky“ Sounds der Brüder Robert und Ronald Bell kommt auch heute – nach fast 50 Jahren Bandgeschichte – keine Disko oder Party vorbei.

Die beiden Brüder kommen Anfang der 50er Jahre in Ohio (USA), der Wiege des Funk, zur Welt. Bald darauf ziehen sie mit ihrer Mutter in die Nähe New Yorks. Robert, der ältere, ist dort schon bald Mitglied einer echten Gang. „Ich hing mit den anderen Jungs in der Nachbarschaft ab und nannte mich ‚Kool‘ mit K. Da war ich elf. Da ahnte ich noch nicht, dass daraus mal ‚Kool & the Gang‘ werden würde“, so Robert „Kool“ Bell.

Die Band entsteht 1969 aus einer Jazzcombo. Der große Durchbruch kommt Ende der 70er Jahre, als Kool & the Gang die Charts erobern. Zu ihren Hits „Ladies Night“, „Get Down On It“, „Fresh“ oder „Celebration“ stürmen Menschen auf der ganzen Welt die Tanzflächen. 25 Mal wanderten ihre Singles in die Top 10. Der Disko-Funk war geboren – und lebt bis heute! Ihre Erfolge wurden bereits mit zwei Grammys und sieben American Music Awards ausgezeichnet.

Auch als Produzenten abseits der Bühne haben sich die Bell-Brüder einen Namen gemacht. Ihre musikalischen Beiträge zu den Blockbustern „Saturday Night Fever“ und „Pulp Fiction“ werden zu Ohrwürmern. Keine Band wurde bislang mehr gecovert – Künstler wie Puff Daddy oder Will Smith haben die Evergreens neu aufgenommen.

„Kool & the Gang haben ihr ganz eigenes musikalisches Erkennungsmerkmal geschaffen – den souligen Disko-Funk mit Trompetensound. Sie haben die Musikbranche über drei Generationen lang beeinflusst und ganz entscheidend geprägt“, sagt die HÖRZU. Kool & the Gang erhalten deshalb die GOLDENE KAMERA für das „Lebenswerk Musik“.

Das alles aber hält die „koole Gang“ nicht davon ab, weiterhin mehr als hundert Konzerte im Jahr auf der ganzen Welt zu spielen – gerade erst sind sie aus Japan zurückgekommen.

Die 49. Verleihung der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU findet am Samstag, den 1. Februar 2014, erstmals im Hangar 6 und 7 des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin statt. Das ZDF überträgt die von Michelle Hunziker und Hape Kerkeling moderierte Gala live ab 20:15 Uhr.

„Kückückskind“ – Aus Deutsch wird Türkisch

Zwei Familien, zwei Kulturen und zwei vertauschte Kinder: 15 Jahre nach der Geburt kann der türkische Gemüsehändler Erdal Güngör seinen Sohn in die Arme schließen, der am Tag der Geburt mit einem Mädchen vertauscht wurde. Doch wie wird nun aus einem deutschen Jugendlichen ein Türke und aus einer Türkin eine Deutsche? In der ZDF-Culture-Clash-Komödie „Kückückskind“ am Mittwoch, 29. Januar 2014, 20.15 Uhr, spielen Natalia Wörner und Adnan Maral die Hauptrollen. Regie führte Christoph Schnee nach dem Drehbuch von Florian Hanig.

Nach Antonias erfolgreicher Modenschau gibt es hinter den Kulissen ein Foto der neuen türkisch-deutschen Familie. Nisan Arikan, Neshe Demir, Siir Eloglu, Ecem Cengiz, Robert Alexander Baer, Natalia Wörner, Ava Celik, Adnan Maral. © Foto: ZDF/Guido Engels
Nach Antonias erfolgreicher Modenschau gibt es hinter den Kulissen ein Foto der neuen türkisch-deutschen Familie. Nisan Arikan, Neshe Demir, Siir Eloglu, Ecem Cengiz, Robert Alexander Baer, Natalia Wörner, Ava Celik, Adnan Maral.
© Foto: ZDF/Guido Engels

Als das Missgeschick des Krankenhauses bekannt wird, macht sich bei der erfolgreichen Kölner Designerin Antonia Greve (Natalia Wörner) und dem türkischen Gemüsehändler Erdal (Adnan Maral) und seiner Frau Hatice Güngör (Siir Eroglu) Ratlosigkeit breit. Die beiden Familien entscheiden sich für einen temporären Tausch: Während die aufmüpfige und rebellische Ayse (Ava Celik) für zwei Wochen bei Antonia einziehen soll, wohnt der schüchterne Dominik (Robert Alexander Baer) bei den Güngörs.

Die Umstellung bringt chaotische und überraschende Ereignisse mit sich und die Familien in einen handfesten „Kültürclash“. Einzelkind Dominik hat plötzlich zwei Schwestern und eine Großfamilie, die über halb Köln verteilt ist. Ayse kommt in den Genuss, sich so freizügig anzuziehen, wie sie es will, und nicht auf begrenztem Raum zu leben.

LORDE, ZEDD, Imagine Dragons, Gregory Porter, Black Sabbath gewinnen bei den Grammys 2014

Mucksmäuschenstill war es in der Halle, als LORDE die letzten Zeilen ihres Megahits „Royals“ aus ihrem Debütalbum „Pure Heroine“ performte. Es folgte ein tosender Applaus, der unterstrich, was sich in den letzten Monaten rund um den Globus abgespielt hat: LORDE hat die Welt in ihren Bann gezogen. Ein neuseeländisches Phänomen, das Fans und Kritiker gleichermaßen feiern. Am gestrigen Abend wurde LORDE mit zwei Grammy Awards geehrt: „Royals“ gewann in der Kategorie „Song of the Year“ und „Best Solo Performance“.

Für eine Sensation sorgte auch ZEDD alias Anton Zaslavski! ZEDD holte einen Grammy Award nach Deutschland! Der Mann aus Kaiserslautern wurde für seine Single „Clarity“ feat. Foxes in der Kategorie „Best Dance Recording“ geehrt. Nachdem er mit seinem Album in den USA bereits Goldstatus erreicht hat und auch mit seiner aktuellen Single „Stay The Night“ feat. Hayley Williams of Paramore die Charts aufmischt (dt. iTunes Charts: Platz 8), gab es gestern die höchste Auszeichnung für den 24-Jährigen. Sein Album „Clarity“ erscheint bei uns am 07. März 2014.

Auch die Imagine Dragons konnten ihren bisherigen Erfolg mit einem Grammy krönen: Ihr Song „Radioactive“ aus dem Album „Night Visions“ wurde in der Kategorie „Best Rock Performance“ ausgezeichnet! Imagine Dragons gewannen damit gegen die ebenfalls nominierten Led Zeppelin, David Bowie, Queens of the Stone Age und Alabama Shakes im Rennen um den Musikpreis.

Jazz-Shootingstar Gregory Porter erhielt für sein Gold-Album „Liquid Spirit“ den Grammy in der Kategorie „Best Jazz Vocal Album“. Hierzulande gehört „Liquid Spirits“ mit über 120.000 verkauften Einheiten zu den bestverkauften Jazzalben aller Zeiten. Gregory Porter kommt im April auf Deutschlandtour.

Die legendären Black Sabbath konnten ihre fulminante Rückkehr mit dem von Rick Rubin produzierten Album „13“, das ihnen zum ersten Mal in ihrer Bandgeschichte Platz 1 in den deutschen Albumcharts bescherte, mit einem Grammy feiern: Die Single „God Is Dead?“ wurde in der Kategorie „Best Metal Performance“ ausgezeichnet!

Die weiteren Gewinner sind u.a. Rihanna: „Unapologetic“ („Best Urban Contemporary Album“); Jay-Z feat. Justin Timberlake: „Holy Grail“ („Best Rap/Sung Collaboration“); Lana Del Rey/Cedric Gervais: „Summertime Sadness“ („Best Remixed Recording“) und Sir Paul McCartney: „Live Kisses“ („Best Music Film“, „Best Surround Sound Album“).

Alle Infos, Gewinner und Performances im Überblick gibt es hier: www.grammy.com