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„Texas Killing Fields“

Im Gegensatz zu seinem Kollegen stammt Mike Souder (Sam Worthington) aus der ländlichen Gegend im Mittleren Westen der USA. © ZDF/Gusmano Cesaretti
Im Gegensatz zu seinem Kollegen stammt Mike Souder (Sam Worthington) aus der ländlichen Gegend im Mittleren Westen der USA.
© ZDF/Gusmano Cesaretti

In zwei US-Counties jagen drei Polizisten einen perfiden Serienkiller: Das ZDF zeigt am 17. Februar 2014, 22.15 Uhr, den Thriller „Texas Killing Fields“ als Free-TV-Premiere im „Montagskino“. Der Film lebt von seiner eindringlichen Atmosphäre: In Louisiana gedreht, unterstreichen schummriges Tageslicht und sumpfige Gebiete die düstere Stimmung des amerikanischen Krimis mit Sam Worthington („Avatar“), Jeffrey Dean Morgan („Zufällig verheiratet“) und Jessica Chastain („Zero Dark Thirty“) in den Hauptrollen. Ami Canaan Mann, Tochter von Regisseur Michael Mann, inszenierte die Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Texas City im Mittleren Westen der USA: Polizist Mike Souder (Sam Worthington) und sein Partner Brian Heigh (Jeffrey Dean Morgan) ermitteln in einem Mordfall an einem jungen Mädchen, das in einem schäbigen Hinterhof aufgefunden wurde. Erste Hinweise führen die beiden Cops ins Prostituiertenmilieu der kleinen Stadt. Gleichzeitig stößt Mikes Ex-Frau Pam (Jessica Chastain), ebenfalls Polizistin, auf eine Mädchenleiche im Sumpfgebiet vor der Stadt und bittet ihre beiden Kollegen um Unterstützung bei der Aufklärung. Aufgrund der Fundorte in verschiedenen Bezirken stellen die drei zunächst keinen Zusammenhang zwischen den beiden Taten her. Doch dann gibt es weitere Opfer. Es scheint sich um einen Serienmörder zu handeln. Ausgerechnet die kleine Ann (Chloë Grace Moretz), für die sich Souder und Heigh ein wenig verantwortlich fühlen, sorgt für eine heiße Spur. Offenbar hat der Killer nun die 14-jährige Ausreißerin im Visier.

Konny Reimann: „Für uns ist jeden Tag Valentinstag!“

Konny und Manu Reimann: Für uns ist jeden Tag Valentinstag!  © RTL II
Konny und Manu Reimann: Für uns ist jeden Tag Valentinstag!
© RTL II

Die Reimanns halten zusammen! Dass Manu und Konny Reimann ein perfektes Team sind und es keine Aufgabe gibt, die sie nicht gemeinsam meistern würden, sieht man in ihrer neuen Doku-Soap „Die Reimanns – Ein außergewöhnliches Leben“ immer montags um 21:15 Uhr bei RTL II. Doch was ist eigentlich das gemeinsame Erfolgsrezept der beiden? Und wie verbringt das glückliche Paar den Valentinstag?

Ihr seid ein sehr harmonisches Paar. Hat der Valentinstag für euch eine besondere Bedeutung?

Konny: Für uns ist jeden Tag Valentinstag! Wir lassen es uns nicht vom Kalender vorschreiben, wann es einen Tag der Liebe und des Zusammenhalts gibt. Eine Rose aus dem eigenen Garten: das ist für uns Valentinstag!

Manu: Ich bekomme von Konny jedes Jahr die erste Rose, die auf unserem Grundstück wächst. Und ich weiß, die kommt von Herzen!

Es wirkt, als würde alles, was ihr anpackt, funktionieren. Was ist euer ganz persönliches Erfolgsrezept?

Konny: Wir sind sehr unkompliziert in allem, was wir tun. Wenn uns ein Stein im Weg legt, gehen wir einfach drumherum, statt uns darüber zu beschweren. Bevor wir etwas anpacken, machen wir uns nicht lange einen Kopf, sondern schreiten schnell zur Tat. Wir reden nicht, wir machen einfach. Und wir sind immer mit ganzem Herzen bei der Sache. So kann nichts schief gehen.

Manu: Manchmal muss ich Konny auch ein wenig bremsen – zum Beispiel, wenn er mir ein weiteres Boot zeigt, das er gerne kaufen würde. Dann sage ich, „Das ist wirklich sehr schön – aber wir brauchen es doch gar nicht.“

Und Konny, kaufst du es dann trotzdem?

Konny: Nein, natürlich nicht! Nur, wenn Manu es auch will. Wir entscheiden immer zusammen.

„Die Reimanns – Ein außergewöhnliches Leben“: Nächste Folge am Montag, 17. Februar 2014, um 21:15 Uhr bei RTL II

„Tore tanzt“ gewinnt zwei Preise der Deutschen Filmkritik

TORE (Julius Feldmeier) und BENNO (Sascha Gersak) © ZDF/Moritz Schultheiß
TORE (Julius Feldmeier) und BENNO (Sascha Gersak)
© ZDF/Moritz Schultheiß

Im Rahmen der Berlinale hat der Verband der deutschen Filmkritik am Montag, 10. Februar 2014, dem Spielfilmdebut „Tore tanzt“ in 2 Kategorien den Preis der deutschen Filmkritik vergeben.

Einer der Abräumer des Abends war Katrin Gebbes „Tore tanzt“, koproduziert von ZDF/Das kleine Fernsehspiel. Regisseurin und Autorin Katrin Gebbe setzte sich in der Kategorie Spielfilmdebüt durch, und einer ihrer Hauptdarsteller, Sascha Alexander Gersak, wurde als bester Darsteller für seine Rollen als Benno in „Tore tanzt“ und in Murat Kurnaz „5 Jahre Leben“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand in der Tube Station in Berlin statt.

Die Begründung der Jury: „Dieses Spielfilmdebüt besticht durch die schwer verdauliche Symbiose der Erzählung mit den ihr gegebenen Filmbildern. Der tragische Plot wird filmisch ästhetisiert: Packende, wuchtige Bilder alternieren mit traumartig, ruhigen Szenen. Die Kontraste von dunklen engen Zimmern und lichtdurchfluteten Weiten, von erschreckend schnell belebtem Sadismus und kindlich-naiver Unschuld vermitteln uns die Spannweite der menschlichen Seele. Es sind aber nicht nur jene Gegensätze, sondern vor allem auch die feinen Zwischentöne, die uns ein Debüt beschert haben, das tief bewegt und beeindruckt.“

Zum Preis für Sascha Alexander Gersak als Bester Darsteller, sagte die Jury: „Seine Figuren – ob die des Opfers oder des Täters – stellt er mit vollem Körpereinsatz dar. Hinter diesem physischen Spiel verbirgt sich jedoch ein psychologischer Zweikampf mit seinem Gegenüber, den er ebenso eindrücklich ausficht.“

Die Redaktion von „Tore tanzt“ hat Katharina Dufner.

Der Verband der deutschen Filmkritik ist mit seinen rund 300 Mitgliedern die größte nationale Sektion innerhalb der internationalen Filmkritiker-Vereinigung FIPRESCI – Fédération internationale de la Presse Cinématographique / International Federation of Film Critics. Jährlich wird der „Preis der deutschen Filmkritik“ in den Sparten Regie, Debütfilm, Darsteller, Darstellerin, Dokumentarfilm, Buch, Bildgestaltung, Kamera und Musik sowie Kurz- und Experimentalfilm vergeben.