Ullstein-Geschichte wird verfilmt

Norbert Sauer, ehemaliger Geschäftsführer und Produzent der Ufa und Autor Sten Nadolny („Die Entdeckung der Langsamkeit“)arbeiten gemeinsam an einer Verfilmung der Geschichte der Familie und des Verlagshaus Ullstein. Grundlage ist der 2003 erschienene Ullstein – Roman des Autors.

Der Ullstein – Verlag war bis zu seiner Enteignung durch die Nazis das größte Verlagshaus Europas mit Autoren wie Vicky Baum und Erich Maria Remarque und Zeitungen wie der BZ, Berliner Morgenpost und Vossischen Zeitung. Fünf Brüder leiteten die Geschicke über viele Jahrzehnte und schufen das große Imperium. „Die Familiensaga steht für eine herausragende Geschichte von Kultur und Unternehmergeist in Deutschland“, sagt Produzent Norbert Sauer.

Die Produktion ist als Mehrteiler in Koproduktion mit der POLYPHON geplant.

Dreharbeiten für den Weihnachtsfilm „Stille Nächte“

Am 5. November haben die Dreharbeiten zu dem berührend-komischen Weihnachtsfilm „Stille Nächte“ (AT) begonnen. Alle Jahre wieder mimen Georg und Rita beim Weihnachtsfest seiner Eltern das traute Paar, obwohl sie schon seit sieben Jahren getrennt sind. Unter der Regie von Horst Sczerba, von dem auch das Drehbuch stammt, stehen Katharina Schüttler, Matthias Koeberlin, Katharina Thalbach, Hanns Zischler u. a. vor der Kamera. Gedreht wird voraussichtlich bis zum 5. Dezember in Hamburg und Umgebung.

Zum Inhalt: Wie jedes Jahr an Heiligabend fahren Rita (Katharina Schüttler) und Georg (Matthias Koeberlin) zu seinen Eltern. Und wie jedes Jahr drängt Rita, dass Georg ihnen endlich die Wahrheit sagt: Dass sie schon lange geschieden sind und seinen Eltern, Clara (Katharina Thalbach) und Paul (Hanns Zischler), das glückliche Paar nur vorspielen. Doch mit der Wahrheit tut Georg sich extrem schwer.

Weil er seine Familie nicht enttäuschen will, behauptet er, ein erfolgreicher Arzt zu sein, dabei ist er Krankenpfleger. Selbst Rita gegenüber ist er nicht ehrlich: Er spielt ihr vor, längst mit einer anderen Frau glücklich geworden zu sein, dabei träumt er immer noch von ihr. Doch auch Rita spielt nicht mit offenen Karten. Finanziell steht ihr das Wasser bis zum Hals, denn ihr kleiner Friseurladen bereitet ihr immer neue Probleme.

Trotzig versucht sie, ihre privaten und beruflichen Nackenschläge alleine zu meistern. Was beide nicht ahnen: Clara und Paul wissen längst um ihre Lügen und lassen sie ihnen augenzwinkernd durchgehen. Denn sie hoffen, dass Rita und Georg eines Tages wieder zusammenkommen. Außerdem haben sie ihre eigenen Geheimnisse. Solange sich die Familie zu Weihnachten trifft, ist alles möglich. Und das ist die Wahrheit …

„Stille Nächte“ (AT) ist eine Produktion von Studio Hamburg FilmProduktion GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzentin ist Sabine Timmermann. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

„Prix Courage“, ein Bild von Paul Klee und Schauspieler Armin Rohde

Die Frau des Jahres, die Geschichte eines Kunstwerks und der Familie, der es gehörte, sowie der Schauspieler Armin Rohde sind unter anderem Themen am Samstag, 9. November 2013, 18.00 Uhr, im ZDF-Magazin „ML mona lisa“. Die Sendung wird von Barbara Hahlweg moderiert.

Bereits zum neunten Mal vergab die ZDF-Redaktion „ML mona lisa“ gemeinsam mit dem Unternehmen Clarins den „Prix Courage“ an Frauen, die sich durch ihr ganz besonderes Engagement für Kinder und Jugendliche auszeichnen. In diesem Jahr ging der Preis, der immer rückwirkend an die Frau des Jahres verliehen wird, an Silke Mader. Die Vorsitzende der Stiftung „European Foundation for the Care of Newborn Infants“ kümmert sich um Eltern, deren Kinder viel zu früh auf die Welt kommen. „ML mona lisa“ zeigt die Höhepunkte der Verleihung, die am Dienstag, 5. November 2013, mit Gästen aus Wirtschaft, Politik und Kultur in München stattfand.

Es war Teil der Ausstellung „Entartete Kunst“ in den 30er Jahren: das Bild „Die Sumpflegende“ von Paul Klee. 1941 ging das Gemälde aus den Beständen der Familie Gurlitt, bei deren Sohn Cornelius in der vergangenen Woche der wohl größte Kunstschatz in der Geschichte Deutschlands entdeckt wurde, in den Verkauf. Über Umwege kam das Klee-Gemälde schließlich in das Museum Lenbachhaus nach München. Seit Jahren versuchen die ursprünglichen Eigentümer, die Familie Lissitzky-Küppers, das Werk zurückzubekommen. „ML mona lisa“ erzählt die Geschichte des Bildes und der Familie Lissitzky-Küppers.

Einen Blick hinter die Kulissen gewährt Schauspieler Armin Rohde in der Interview-Rubrik “ Hinterm Rampenlicht“: Er wollte nie etwas anderes sein als Schauspieler. Mit Vorliebe spielt er Charaktere mit Ecken und Kanten. Seinen Durchbruch hatte er mit dem Kinofilm „Kleine Haie“, seitdem hastet der wandlungsfähige Mime von Erfolg zu Erfolg. Wie sehr ihn der Tod seiner Mutter berührte und was Familie für ihn bedeutet, verrät er bei „ML mona lisa“.