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Once Upon A Time In Wonderland

Nach dem großen Erfolg der Märchenserie „Once Upon A Time – Es war einmal…“ präsentiert SUPER RTL seinen Zuschauern ein weiteres hochkarätiges Fantasy-Format: Mit „Once Upon A Time In Wonderland“ zeigt der Kölner Sender ab Herbst 2014 das ebenfalls von den „Lost“-Produzenten Edward Kitsis und Adam Horowitz entwickelte Spin-Off. Die vom US-Sender ABC produzierte Serie basiert auf Lewis Carolls weltbekanntem Roman „Alice im Wunderland“.

Programmdirektor Carsten Göttel: „Mit ‚Once Upon A Time In Wonderland‘ erweitern wir unsere abendliche Primetime gezielt und bieten den Fans märchenhafter Unterhaltung ein innovatives Genrehighlight. Wir sind gespannt auf den TV-Start im kommenden Herbst und fest davon überzeugt, dass unsere Zuschauer das Format begeistert aufnehmen werden.“

Hauptfigur der Serie ist die junge Alice, die im viktorianischen London versucht, ihre Psychiater von der Existenz magischer Wesen zu überzeugen. Nachdem ihr niemand Glauben schenken will, zweifelt das Mädchen zusehends an ihrer geistigen Gesundheit. Doch eines Tages erscheint ihr das „Weiße Kaninchen“ und bringt sie zurück ins farbenprächtige Wunderland. Dort muss Alice der tyrannischen „Roten Königin“ die Stirn bieten, um ihre einzig wahre Liebe zu retten.

„Orphan Black“ – Serie über Klon-Experimente

Sarah (Tatiana Maslany) findet heraus, dass sie ein Klon ist und es mehrere Frauen gibt, die aussehen wie sie. Doch ihr bleibt keine Zeit zum Nachdenken, denn ein Attentäter hat es auf sie abgesehen. Ihre Jagd nach Antworten beginnt. © ZDFneo/C. Kalohoridis/Orphan Black Prod
Sarah (Tatiana Maslany) findet heraus, dass sie ein Klon ist und es mehrere Frauen gibt, die aussehen wie sie. Doch ihr bleibt keine Zeit zum Nachdenken, denn ein Attentäter hat es auf sie abgesehen. Ihre Jagd nach Antworten beginnt.
© ZDFneo/C. Kalohoridis/Orphan Black Prod

Sarah Manning (Tatiana Maslany) hält sich mit kleinen Drogendeals über Wasser und muss sich vor ihrem gewalttätigen Ex-Freund in Sicherheit bringen. Eines Tages beobachtet sie zufällig den Selbstmord einer jungen Frau. Diese Frau, Beth, sieht ihr verblüffend ähnlich. Sarah nutzt die Gelegenheit: Kurzentschlossen nimmt sie die Identität der Toten an.

Doch damit fangen die Probleme erst richtig an: Beth war Polizistin, die in eine polizeiinterne Ermittlung verstrickt war und bedroht wurde. Nach und nach findet Sarah heraus, wie es zu der verblüffenden Ähnlichkeit zwischen Beth und ihr kommt. Die schockierende Wahrheit: Sie sind Klone. Auf ihrer Suche nach Antworten entdeckt Sarah, dass es noch mehr Frauen mit ihrer genetischen Identität gibt; sie alle geraten in Lebensgefahr. Jemand will das biologische Experiment vertuschen und sie alle zum Schweigen bringen – für immer.

„Orphan Black“ wurde im Auftrag von BBC-Worldwide von Temple Street Productions produziert. ZDFneo strahlt die erste Staffel im Frühjahr und die zweite Staffel im Herbst 2014 aus.

Homosexualität auf dem Lehrplan

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle: Sollen Kinder und Jugendliche über die ,,sexuelle Vielfalt“ im Unterricht aufgeklärt werden? Das plant die rot-grüne Landesregierung in Baden-Württemberg und erntete dafür in konservativen Kreisen erbitterte Proteste. Fürchten die Eltern um die sexuelle Orientierung ihrer Kinder? Und sind traditionelle Werte unserer Gesellschaft in Gefahr?

Die Gäste:

Olivia Jones (Travestie-Künstlerin) Jens Spahn CDU (Gesundheitspolitischer Sprecher) Birgit Kelle (Journalistin und Buchautorin) Hera Lind (Schriftstellerin) Hartmut Steeb (Generalsekretär ,,Deutsche Evangelische Allianz“)

Olivia Jones

„Deutschlands berühmteste Drag-Queen“ geht schon lange offen mit ihrer Homosexualität um und versteht ihr Erscheinungsbild durchaus als politisch: „Ich wollte schon immer polarisieren und Nagelprobe für die Toleranz sein“. Olivia Jones setzt sich gegen die Diskriminierung und für die Gleichstellung von lesbisch-schwul-bi-trans-intersexuellen Menschen ein. Sie sagt: „Die Proteste gegen die Verankerung von Toleranz und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in den Bildungsplänen in Baden-Württemberg zeigen, wie weit wir noch von einer in diesen Fragen aufgeklärten Gesellschaft entfernt sind“.

Jens Spahn

„Ich habe aus meiner Homosexualität nie ein Geheimnis gemacht. Aber ich möchte nicht, dass meine Art zu leben und zu lieben eine größere Rolle spielt als meine politische Arbeit“, sagt der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Um ein Signal zu setzen, sprach der Politiker vor zwei Jahren erstmals öffentlich über sein Schwulsein. „Wenn überhaupt, leiden junge Schwule und Lesben nur darunter, wie ihr Umfeld reagiert“, meint Jens Spahn.

Birgit Kelle

„Müssen Kinder alles wissen?“ fragt die Kolumnistin (u.a. „Focus“). Für die vierfache Mutter kommen die grün-roten Sexualkundepläne einer Entmündigung der Eltern gleich. „Niemand will Themen wie Homosexualität aus den Schulen verdammen“, schreibt Birgit Kelle, kritisiert aber die Ideologie im Schulunterricht, dass „abseits von Ethik, Moral, Religion oder gar der Meinung der Eltern alle sexuellen Spielarten als gleichwertig und normal zu akzeptieren seien“.

Hera Lind

Für die Bestsellerautorin und vierfache Mutter war es selbstverständlich, mit ihren Kindern über die verschiedene Formen von Sexualität zu sprechen. Auch in der Schule hält Hera Lind es für richtig, Kinder rechtzeitig aufzuklären. Durch den offenen Umgang mit Homosexualität würden Kinder lernen, dass „schwul“ kein Schimpfwort sein dürfe.

Hartmut Steeb

„Die baden-württembergische Landesregierung missbraucht die staatliche Bildungspolitik“, sagt der Unterstützer der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“. Der Generalsekretär der Evangelischen Allianz macht sich für die klassische Ehe und Familie stark. „Homosexualität ist nicht die Norm. Wir müssen Kindern Mut machen für die Ehe und das Weitergeben von Leben“, so der Vater von zehn Kindern.