Bully zwischen Elyas M’Barek und einem Müsli-Millionär

Schwere Zeiten für Michael Bully Herbig: Sein Film „Buddy“ steht kurz vor dem Aus. Statt bei „Buddy“ legen die Investoren ihr Geld lieber für die Fortsetzung von Elyas M’Bareks „Fack Ju Göhte“ an. Nur der Müsli-Millionär Nägle kann jetzt noch helfen.

Bully zwischen Elyas M'Barek und einem Müsli-Millionär: "Bully macht Buddy"  © ProSieben/ Alexandra Beier
Bully zwischen Elyas M’Barek und einem Müsli-Millionär: „Bully macht Buddy“
© ProSieben/ Alexandra Beier

Für ein Treffen mit dem erzkonservativen Schwaben braucht Bully allerdings dringend eine Ehefrau. Einzige Möglichkeit: Ricks (Rick Kavanian) gewichtige Schwester Aida (Gisa Flake) muss einspringen. Auftakt für einen turbulenten Abend, an dem irgendwie alles außer Kontrolle gerät. ProSieben zeigt die zweite Folge der Sitcom „Bully macht Buddy“ am Montag, 25. November 2013, um 21:40 Uhr.

Bully macht Chat:

Bevor am Montag die zweite Folge seiner Sitcom ausgestrahlt wird, steht Bully auf Facebook Rede und Antwort. Von 18:00 Uhr an beantwortet er eine Stunde lang Fragen auf dem Facebook-Kanal seiner Bullybase: www.facebook.com/Bullybase.

„Bully macht Buddy“ am Montag, 25. November 2013, um 21:40 Uhr auf ProSieben / Facebook-Chat mit Bully ab 18:00 Uhr auf www.facebook.com/Bullybase

„Wie gut ist unser Spielzeug?“

Noch vier Wochen bis Weihnachten – in der Adventszeit macht die Spielwarenindustrie ihren Hauptumsatz. Fast drei Milliarden Euro geben die Deutschen pro Jahr für Spielzeug aus – Tendenz in den vergangenen Jahren steigend. In „ZDFzeit“ will Autor Philipp Müller am Dienstag, 26. November 2013, 20.15 Uhr, wissen: „Wie gut ist unser Spielzeug?“.

Christoph Blödner ist Lego-Millionär. Er kauft gebrauchtes Lego, wäscht es und verkauft es weiter wie neu. Ein lohnendes Geschäftsmodell! © ZDF/Leif Stange
Christoph Blödner ist Lego-Millionär. Er kauft gebrauchtes Lego, wäscht es und verkauft es weiter wie neu. Ein lohnendes Geschäftsmodell! © ZDF/Leif Stange

Das Ergebnis: Holzspielzeug fiel auf breiter Front durch. Holzklötze, Nachziehtiere und die beliebten Holz-Eisenbahnen von Brio und Eichhorn – sie alle wiesen im Test von „ZDFzeit“ und Stiftung Warentest Mängel auf. Bei 30 untersuchten Spielsachen für Kinder unter drei Jahren hieß es sieben Mal „mangelhaft“ und neun Mal „ausreichend“. Die Prüfer fanden krebserregende Stoffe und monierten wie schon vor drei Jahren die Gefahr von abbrechenden Kleinteilen, die von Kindern verschluckt werden können. Auch das Siegel „Made in Germany“ bürgt nicht für Unbedenklichkeit. Mehrere der durchgefallenen Holzspielzeuge stammen von deutschen Herstellern.

Computerspiele dagegen sind – bei maßvoller Nutzung – besser als ihr Ruf. Die Digitalisierung der Kinderzimmer scheint unaufhaltsam voranzuschreiten, und viele Eltern fragen sich: Schadet das meinem Kind? Spätestens seit Hirnforscher von „Digitaler Demenz“ bei Kindern sprechen, wird darüber diskutiert, ob Computerspiele dumm machen. Bei „ZDFzeit“ stellt die Hirnforscherin Simone Kühn vom Max-Planck-Institut in Berlin die Ergebnisse ihrer neuesten Studie vor: Wer jeden Tag eine halbe Stunde spielt, trainiert sein Gedächtnis und seine Motorik. Die gemessenen positiven Effekte erstrecken sich vor allem auf Hirnregionen, die auch in der Schule angesprochen werden sollen.

Außerdem im Test: sprechende Plüschtiere, günstige Kinderfahrräder und das „Spiel des Jahres 2013“.

Zweite Ausschreibung für den „besonderen Kinderfilm“

Die gemeinsam von Filmwirtschaft, Politik und öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern getragene Initiative „Der besondere Kinderfilm“ geht in die zweite Runde. In Erfurt beschloss die Initiative für das Frühjahr 2014 eine weitere Ausschreibung für Autoren und Produzenten zur Produktion eines „besonderen Kinderfilms“, der auf originären Stoffen beruht. Die ausgewählten Filme erhalten eine breite Förderung.

Nach der ersten Ausschreibung Anfang dieses Jahres gingen 108 Bewerbungen um die Förderung ein. Derzeit werden für die ausgewählten sechs Stoffe die Drehbücher entwickelt.

Der „besondere Kinderfilm“ ist ein dramaturgisch und handwerklich gut ausgeführter, Kinder erstarkender Realfilm von 70 bis 80 Minuten Länge mit Tiefgang und Relevanz. Er richtet sich an die Zielgruppe der acht- bis zwölfjährigen Kinder. Die Förderung der Produktion erfolgt in zwei Schritten. Autor und Produzent nehmen gemeinsam an der Ausschreibung teil. Eine Jury wählt aus den eingereichten Vorlagen bis zu sechs Treatments aus. Daraus wird dann eine erste Drehbuchfassung entwickelt. In der zweiten Stufe werden aus diesen Drehbüchern die besten, mindestens jedoch zwei Projekte für eine Mitfinanzierung durch die Fördereinrichtungen, die Politik und die Fernsehsender ausgewählt. Dabei wird auch eine mögliche vorgezogene Verleihförderung berücksichtigt. Die Ausschreibung wird von dem unabhängigen Förderverein Deutscher Kinderfilm in Erfurt betreut, der nicht zu den Geldgebern der Initiative gehört.

Die ausgewählten sechs Projekte können einen Zuschuss für den Autor in Höhe von 20.000 Euro für die Erstellung einer ersten Drehbuchfassung erhalten. Weiter kann für diesen Zeitraum eine zusätzliche Entwicklungsförderung in Höhe von 5.000 Euro für den Produzenten bewilligt werden. Für die Realisation der Filmprojekte bekennen sich die teilnehmenden Institutionen zu einer finanziellen Förderung in Millionenhöhe.

Die Initiative „Der besondere Kinderfilm“ geht zurück auf eine Podiumsdiskussion bei „Medientreffpunkt Mitteldeutschland“ im vergangenen Jahr in Leipzig. Damals hatten die Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks und ARD-Filmintendantin, Professor Dr. Karola Wille, und die damalige Chefin der Thüringer Staatskanzlei, Marion Walsmann, neue Anstrengungen angekündigt, um dem originären Kinderfilm in Deutschland mehr Präsenz und ein stärkeres Gewicht zu geben.

Der daraus entstandenen Initiative gehören heute folgende Mitglieder an: Abgeordnete des Deutschen Bundestags, Allianz Deutscher Produzenten Film & Fernsehen, Bayerischer Rundfunk (BR), Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, Deutsche Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ, FilmFernsehFonds Bayern, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Filmförderungsanstalt, Film- und Medienstiftung NRW, Freistaat Thüringen, KiKA – der Kinderkanal von ARD und ZDF, Kuratorium junger deutscher Film, Medienboard Berlin-Brandenburg, Mitteldeutsche Medienförderung, Mitteldeutscher Film- und Fernsehproduzentenverband, Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Verband der Filmverleiher, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF).