José Carreras Gala mit prominenten Unterstützern

„Vorhang auf“ für die 19. José Carreras Gala 2013 am 19. Dezember ab 20.15 Uhr aus dem Europa-Park in Rust. In seinem Kampf gegen Leukämie erhält José Carreras in der Vorweihnachtszeit wieder prominente Unterstützung. Seit 1995 treten namhafte Künstler gemeinsam in der Benefiz-Gala auf, um für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung zu sammeln. Zu den Stars, die dieses Jahr auf der Bühne stehen, gehören u.a. Howard Carpendale, Wolfgang Niedecken und Yvonne Catterfeld sowie die Gruppen Voxxclub und Glasperlenspiel.

Zum ersten Mal wird die Benefiz-Gala dabei von vier Fernsehsendern gleichzeitig übertragen und via Kabel und Satellit in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgestrahlt. Die digitalen TV-Sender Sky Christmas HD, GoldStar TV, Heimatkanal und Romance TV werden dafür die Gala unverschlüsselt ausstrahlen, damit alle Zuschauer, also auch Nicht-Sky-Abonnenten, das TV-Ereignis live und selbstverständlich kostenlos genießen können. Außerdem wird die José Carreras Gala via Livestream im Internet gezeigt. Produzent der Gala ist auch diesem Jahr wieder Kimmig Entertainment.

José Carreras: „Ich freue mich sehr, auch in diesem Jahr wieder so hervorragende Kollegen als Mitstreiter zu Gast in meiner Gala zu haben. Uns alle eint das Ziel: Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem. Mein treues Publikum, meine bekannten Gäste und ich kämpfen deshalb engagiert, um dieses Ziel zu erreichen. Sowohl die José Carreras Leukämie-Stiftung als auch ich fühlen uns verpflichtet, diese wichtige Arbeit fortzuführen.“

Brian Sullivan, Vorstandsvorsitzender der Sky Deutschland AG: „Vor Leukämie ist niemand gefeit. Es ist uns deshalb eine Ehre, Weltstar José Carreras und die gemeinnützige José Carreras Leukämie-Stiftung bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Der Kampf gegen Leukämie ist ein wichtiges Anliegen für unser Gemeinwohl, wir haben deshalb keine Sekunde gezögert, die Gala unverschlüsselt auszustrahlen. Die José Carreras Gala wird einer der Höhepunkte in unserem Vorweihnachtsprogramm sein. Ich bin mir sicher, dass dieser Abend für alle Zuschauer, egal ob Sky Abonnent oder nicht, zu einem besonderen Moment wird.“

Gottfried Zmeck, Vorstandsvorsitzender der Mainstream Media AG, die die Sender GoldStar TV, Heimatkanal und Romance TV betreibt: „Wir freuen uns, eine der erfolgreichsten Benefiz-Galas im deutschen Fernsehen in diesem Jahr auszustrahlen und damit die Erforschung der Krankheit und auch die Leukämie-Patienten zu unterstützen. Programmlich steht die Live-Gala mit José Carreras für „mainstream“ im besten Sinne. Daher glauben wir, gerade mit unseren Sendern ein idealer Partner für die Stiftung zu sein. Wir wissen zu schätzen, dass alle unsere Plattformpartner uns mit der Freischaltung unterstützen, um möglichst viele Zuschauer zu erreichen, mit dem Ziel, ein hohes Spendenvolumen generieren zu können.“

Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung: „Mit über 100 Millionen Euro an Spenden ist die José Carreras Gala die langfristig erfolgreichste Benefiz-Veranstaltung im deutschen Fernsehen und trägt entscheidend mit dazu bei, wichtige Forschungs-, Infrastruktur- und Sozialprojekte zu unterstützen. Unsere Partner Sky, Mainstream Media und Europa-Park leisten mit dieser Gala einen ganz wichtigen Beitrag.

Die Mittel werden dringend benötigt, damit die José Carreras Leukämie-Stiftung die Leukämie-Forschung in Deutschland weiter vorantreiben kann, um wichtige Projektmaßnahmen zu sichern. Knapp 1000 Leukämie-Projekte konnten bislang dadurch gefördert werden. Mit ihrer einzigartigen Kombination aus Information und Unterhaltung ist die José Carreras Gala ein wesentliches TV-Ereignis, um über Leukämie aufzuklären sowie Betroffenen und deren Familien Hoffnung und Unterstützung zu geben.“

Roland Mack, Geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Parks: „Gerade in der Vorweihnachtszeit sollen Kinderaugen strahlen. Die José Carreras Leukämie-Stiftung setzt sich vorbildlich für das Wohl leukämiekranker Kinder ein und beschert ihnen unbeschwerte Stunden im Kreise ihrer Lieben. Das Familienunternehmen Europa-Park engagiert sich seit Jahren für sozial und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen und freut sich sehr darüber, zum ersten Mal Gastgeber der hochkarätigen Gala zu sein. Nichts ist schöner als freudiges Kinderlachen. Die Show zaubert es in die Gesichter der kleinen Patienten zurück.“

Über José Carreras Leukämie-Stiftung (www.carreras-stiftung.de)

1987 erkrankte José Carreras an Leukämie. Aus Dankbarkeit über die eigene Heilung gründete er 1995 die gemeinnützige Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. und anschließend die zugehörige Stiftung. Seither wurden fast 1000 Projekte finanziert, die den Bau von Forschungs- und Behandlungseinrichtungen, die Erforschung von Leukämie und ihrer Heilung sowie die Arbeit von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen zum Ziel haben. Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. ist Träger des DZI Spenden-Siegels, dem Gütesiegel im deutschen Spendenwesen. Die José Carreras Gala ist dank der Unterstützung vieler Prominenter mit über 100 Millionen Euro Spenden die langfristig erfolgreichste Benefiz-Gala im deutschen Fernsehen.

„Shutter Island“

Martin Scorseses Kinoerfolg mit Leonardo DiCaprio und Mark Ruffalo Eine Entflohene aus einer Anstalt für geisteskranke Kriminelle führt US-Marshall Teddy Daniels und seinen Kollegen nach „Shutter Island“. Leonardo DiCaprio und Mark Ruffalo („The Kids Are All Right“) spielen die Hauptrollen in dem gleichnamigen Mystery-Thriller von Ausnahmeregisseur Martin Scorsese, den das ZDF am Montag, 11. November 2013, 22.15 Uhr, im Montagskino zeigt. In weiteren Rollen sind Stars wie Ben Kingsley, Max von Sydow und Michelle Williams zu sehen. „Shutter Island“ war bisher der weltweit erfolgreichste Film Scorseses im Kino.

Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio, li.) und sein Kollege Aule (Mark Ruffalo) haben es mit einem äußerst mysteriösen Fall zu tun. © ZDF/Andrew Cooper
Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio, li.) und sein Kollege Aule (Mark Ruffalo) haben es mit einem äußerst mysteriösen Fall zu tun. © ZDF/Andrew Cooper

Elf Meilen bis zum Festland, ein Starkstromzaun und drei Gebäude wie eine Festung: Normalerweise kann keiner der straffälligen Geisteskranken aus der Nervenheilanstalt auf „Shutter Island“ entkommen. Die beiden US-Marshalls Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) sollen deshalb klären, wie dennoch eine Patientin in der Nacht zuvor spurlos verschwinden konnte. Daniels, der im Zweiten Weltkrieg bei der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau beteiligt war, plagen immer noch die Erinnerungen an die damaligen Erlebnisse.

Deswegen misstraut er auch dem deutschen Arzt Dr. Naehring (Max von Sydow) und Anstaltsleiter Dr. Cawley (Ben Kingsley). Tatsächlich scheinen die beiden Mediziner den Ermittlern Informationen vorzuenthalten. Daniels vermutet, dass sie ihre Patienten als Versuchskaninchen für Experimente missbrauchen, und möchte dies beweisen. Doch der Fall wird immer widersprüchlicher, und je länger Daniels nach einer Erklärung sucht, desto mehr geraten ihm Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Traum durcheinander.

Tom Hanks: „Ich bin eine Heulsuse“

In „Captain Phillips“ (Kinostart: 14. November) spielt Tom Hanks einen Kapitän, der sich gegen die somalischen Piraten an Bord seines Schiffes stellt – eine Rolle, für die sich Hanks vor Drehbeginn mit dem realen Vorbild traf. „Er selbst sieht sich nicht als Helden, auch wenn die Medien ihn vor vier Jahren dazu gemacht haben“, erzählt Hanks im Gespräch mit der aktuellen TV Movie (Heft 24/2013). „Und ich finde auch nicht, dass Phillips heldenhaft gehandelt hat. Er hat schlichtweg versucht, dass alle an Bord mit dem Leben davonkommen.“

Angesprochen auf das sehr emotionale Ende des Films, verrät der Hollywoodstar eine private Schwäche. „Ich bin ein sentimentaler Kerl und weine über vieles“, bekennt Hanks. „Nach außen hin sehe ich vielleicht nicht so aus, aber ich bin eine Heulsuse. Ich weine nur nicht in der Öffentlichkeit.“

Trotz der schwierigen Drehbedingungen ließ Hanks nie den Superstar raushängen. Diese Professionalität habe er bereits beim Theater gelernt, wo er als junger Mann mal benebelt zu einer wichtigen „Hamlet“-Premiere angetreten sei. „Der Regisseur tobte“, erzählt Hanks. „Seitdem arbeite ich sehr diszipliniert.“ Allerdings könne er sich mitunter auch wie ein Arschloch benehmen. Eine Regieassistentin, die ihn mit plärrendem Funkgerät in der Maske störte, habe er angeschrien, dass sie nur ein Produktionshandlanger sei. „Ich rastete total aus“, gesteht der Schauspieler.

Sein Erholungsort? Abends im Bett mit seiner Frau. „Ich lege ein Kissen unter meine Knie, hole das Kreuzworträtsel heraus und rede mit ihr über den vergangenen Tag“, schildert Tom Hanks seine Abendroutine. „20 Minuten später kommt mein Zahnschutz rein, und ich fange an Schäfchen zu zählen.“